DPSG Stamm St. Tönis
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Öffentlicher Brief vom 21.08.2017 an die Stadtverwaltung Tönisvorst

Öffentlicher Brief vom 21.08.2017 an die Stadtverwaltung Tönisvorst. Zustellung per E-Mail an E-Mail Adressen der Stadt. Weitere Veröffentlichung über die Facebookseite der DPSG Stamm St. Tönis, sowie Zusendung an alle gängigen Printmedien. 

 

Liebe Stadt Tönisvorst,

in den vergangenen Wochen konnte man in allen Print- und Onlinemedien über die Aufstellung von weiteren Altkleidercontainern in Tönisvorst lesen. „Es ist schön, dass wir nun in Tönisvorst ein umfassendes Gesamtkonzept zur Altkleidersammlung gemeinsam mit dem Kreis Viersen umgesetzt haben.“, liest es sich auf Ihrer Internetpräsenz. Auf Ihren Pressebildern blickt man in drei lachende Gesichter, welche sich sehr über die neuen Altkleidercontainer erfreuen. Leider können wir Pfadfindern uns nicht so sehr über die Aufstellung der Altkleidercontainer freuen. In Vergessenheit ist wohl die Kommunikation vor ca. eineinhalb Jahren zwischen der Stadt Tönisvorst und uns geraten. Damaliges Thema war die Aufstellung von Altkleidercontainer in der Stadt Tönisvorst. Ihre damalige Aussage war, wir sollen uns keine Sorgen machen. Altkleidercontainer würden lediglich auf dem Bauhof aufgestellt. Man wolle gemeinnützigen Vereinen nichts kaputt machen. Gut, in der vergangen Zeit ist viel Wasser den Rhein runter geflossen, dass aber gleich alles den Bach runter geht, das hätten wir nicht gedacht!

 

Seit mehr als 50 Jahren sammeln wir Pfadfinder Altkleider und Schuhe halbjährlich im Stadtgebiet St. Tönis. Der erzielte Erlös der Sammlung trägt einen großen Teil der Kosten unserer Kinder- und Jugendarbeit. Diese Finanzierung sehen wir durch das Aufstellen weiterer Altkleidercontainer durch die Stadt Tönisvorst arg gefährdet. Ohne diesen Erlös ist unsere Kinder- und Jugendarbeit in dieser Form nicht mehr möglich und ca. 100 Kinder- und Jugendliche müssen sich vielleicht bald ein neues Hobby suchen.

 

Im vergangenen Jahr konnten wir bei unserem Jubiläum zum Pfadfinderhaus fast alle Parteien der Stadt bei uns begrüßen. Selbst unser Erster Bürger Herr Thomas Goßen hat, laut eigener Aussage, zum ersten Mal den Weg zu uns Pfadfindern gefunden. Die Begeisterung der Parteien und des Bürgermeisters über unsere Arbeit war groß. Gerne würden wir Sie alle zum nächsten Jubiläum nochmals einladen. Hoffen wir nun gemeinsam, dass unser Pfadfinderstamm in St. Tönis dann noch ein Jubiläum feiern kann.  Denn alle Parteien stimmten einstimmig (Beschluss 295/2016 vom 13.12.2016) für die Aufstellung weiterer Altkleidercontainer und sind somit einverstanden auf diesem Weg gemeinnützigen Vereinen zu schaden. 

 

Die Altkleidercontainer stehen nun verteilt im Stadtgebiet. Uns ist auch klar, dass diese nicht wieder abgebaut werden. Zu lukrativ ist doch die Einnahmequelle für die Stadt Tönisvorst und zu klein unser Verein. Wir finden es nur sehr schade, dass die verantwortlichen Personen, insbesondere unser Bürgermeister nebst Stadtverwaltung, sich nicht mit den jahrelangen Gegebenheiten unserer Stadt auseinander setzen. Das Sammeln von Altkleidern und Schuhen durch uns Pfadfinder ist wie gesagt nicht neu, dies machen wir seit mehr als 50 Jahren. Wir haben das Thema Altkleidersammlung durch die Stadt bereits bei der ersten Aufstellung von Altkleidercontainern bei der Stadt angesprochen. Wir hätten uns gerne eine offene Kommunikation und einen Kompromiss gewünscht. In benachbarten größeren Städten war dieses möglich. Dort wurde im Vorfeld mit den betroffenen Vereinen kommuniziert und Stadt und gemeinnützige Vereine teilen sich heute Altkleidercontainer.

 

Zu allerletzt liegt es am Bürger, den wir bitten, weiterhin seine Altkleider und Schuhe für uns zu Sammeln und unserer Sammlung zuzuführen und nicht in aufgestellte Altkleidercontainer zu werfen. Die nächste Sammlung findet übrigens am 07. Oktober statt. Danach werden wir sehen, ob sich der Aufwand und die Arbeit unserer Ehrenamtlichen noch lohnt eine Altkleider- und Schuhsammlung durchzuführen und ob wir einen finanziellen Engpass anderweitig auffangen können. Ansonsten ist für Kinder und Jugendliche nach 85 Jahren das Pfadfinden in St. Tönis nur noch eine Geschichte.

 

Gez. Nico Frass
Vorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Stamm St. Tönis

 

 

Eine Ära geht zu Ende

Am 30.08.2015 wurden Rainer Tetzlaff nach 23 Jahren und Magdalena Quiske in Ihren Vorstandsämtern verabschiedet. Nico Frass wurde für weitere drei Jahre als Vorstand gewählt. Er übernimmt auch den Posten von Rainer Tetzlaff. Christian van den Boom rückt in das Amt des Vorstandes nach.

 

Foto von links nach rechts: Andrea Stinnertz (Bezirksvorsitzende), Magdalena Quiske, Christian van den Boom, Nico Frass, Philipp Stracke (Bezirksvorsitzender), Rainer Tetzlaff

Die viele Arbeit macht sich endlich bezahlt

Der Countdown läuft! Am kommenden Dienstag, 14. Juli 2015, geht es für 12 St. Töniser Pfadfinder nach Japan. „Eineinhalb Jahre haben wir auf diese Reise hingearbeitet, endlich geht es los!“, freut sich der 24 jährige Leiter Nico Frass. Frass wird zusammen mit 11 Jugendlichen zum Weltpfadfindertreffen, das sogenannte Jamboree, nach Japan reisen. Ein Jamboree findet alle 4 Jahre statt. Dieses Jahr kommen 40.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt in Japan zusammen. Das deutsche Kontingent zählt 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder, zwölf davon kommen aus St. Tönis.

„Sie brauchen Hilfe? – Wir helfen!“ Mit dieser Aktion haben die Jugendlichen eigenständig ihr Taschengeld aufgebessert um die teure Reise finanzieren zu können. „Die Arbeiten waren sehr vielseitig. Viele Gärten wurden gepflegt, Schränke geschleppt, sogar eine Wohnung haben wir komplett ausgemistet und an St. Martin Glühwein verkauft“, berichtet Frass. Unterstützung kam auch von den Karnevalsvereinen. Für das Tönisvorster Karnevalskomitee und die Prinzengarde St. Tönis durften wir die Garderobe im Saalkarneval betreuen. Auch die Narrenpost wurde für das TKK in St. Tönis und Vorst ausgeteilt. „Klasse wie hier die Unterstützung innerhalb der Vereine funktioniert“,  freut sich Frass.

In mehreren Vorbereitungstreffen hat sich der St. Tönis Trupp auf die Reise vorbereitet. Dabei wurde auch die japanische Küche gekostet. Quallen und diverse japanische Süßigkeiten wurden probiert, natürlich wurde nicht jeder Geschmack getroffen. In Japan treffen die St. Töniser auf andere Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus NRW.  Mit ihnen bilden Sie zusammen einen 40 Mann starken Trupp. In diesem Trupp wird der gesamte Zeitraum des Jamborees verbracht. Es wird zusammen gekocht und verschiedene Aktionen erlebt.  Doch bevor man auf die Kolleginnen und Kollegen trifft wird das Land erkundet. 14 Tage lang geht es für Frass mit seiner Truppe mit dem Rucksack durch das Land. Die Schlafplätze wurden bereits im Vorfeld gebucht. „So kann nicht mehr ganz so viel schief gehen“, lacht der Betreuer. Tokio, Kyoto und Hiroshima sind die drei großen Städte die  auf jeden Fall besucht werden. Alles andere wird vor Ort geplant, ein Badetag am Meer sei bestimmt auch drin, meint der 24 jährige.

Der Kontakt nach Hause wird, allein schon wegen der Zeitverschiebung, über Facebook gehalten.  Über die Seite der St. Töniser Pfadfinder wird dort aus Japan berichtet.

Pfadfinden unter freiem Himmel

Rund 4.000 Teilnehmende kamen zum großen Pfingstlager der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) nach Westernohe im Westerwald. 37 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus St. Tönis waren auch dabei.  

 

 

Erlebnis Gemeinschaft

Hunderte Zelte zusammen auf einem Platz bieten ein beeindruckendes Bild. Mittendrin hatte auch der Stamm St. Tönis seine Zelte aufgeschlagen. Das große Pfingstlager in
Westernohe im Westerwald war für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus St. Tönis etwas ganz Besonderes. Hier trafen sie Gleichgesinnte aus ganz Deutschland. Viel gab es zu erleben: Neben dem großen Campfire und dem Pfingstgottesdienst mit tausenden Gästen boten die Workshops viele spannende Erlebnisse. Besonders begeistert waren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus St. Tönis von dem Campfire und den Aktivitäten mit Pfadfindern aus anderen Stämmen und sogar aus anderen Ländern.

 

Der Stamm St. Tönis

Der Stamm St. Tönis ist einer von 1.400 Ortsgruppen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). In St. Tönis bietet er Gruppenstunden und Zeltlager für Kinder und Jugendliche zwischen 7 Jahren und 21 Jahren an. Begleitet werden sie von jungen
Erwachsenen. Bundesweit bietet die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg rund 95.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehr als ein Abenteuer. Der größte katholische Pfadfinderverband in Deutschland versteht sich als Erziehungsverband – die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben
und ihr Umfeld zu gestalten.

 

 

Ökumenisches Gemeindefest

www.rp-online.de

Eine Kerze als Symbol von Frieden und Solidarität

VON TOBIAS NEUMANN - zuletzt aktualisiert: 24.12.2012

Tönisvorst (RP). Viele Gläubige haben sich bei der Feier in St. Cornelius ein Friedenslicht mit nach Hause genommen.

 

 

In der St.-Cornelius-Kirche in St. Tönis gaben Pfadfinder in der Aussendungsfeier am Samstagabend das Friedenslicht an die Gläubigen aus.


Die ganze Gemeinde singt "Wir sagen euch an den lieben Advent", als die St. Töniser Pfadfinder mit den Friedenslicht von der Sakristei aus durch das südliche Seitenschiff in die abgedunkelte St.-Cornelius-Kirche einziehen.

Entlang des Mittelgangs bewegt sich die Gruppe gemächlich in Richtung des Altars, wo die Wölflinge Anika Hutter und Julius van Beek (beide 9) die Altarkerze, die kircheneigene Friedenslicht-Kerze und drei Lichter des Adventskranzes entzünden. Der feierliche Auftakt der Aussendungsfeier des Friedenslichtes läutete in der katholischen Pfarrkirche den Vorabend des vierten Advents ein.


Seit 15 Jahren begleitet der St. Töniser Stamm der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) die Aussendung des Friedenslichts. Die Flamme wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem entzündet und von Vertretern der Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Am dritten Advent wurde das Licht per Zug in mehr als 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland gebracht. Acht 17- bis 20-jährige Rover vom 110 Mitglieder starken St. Töniser DPSG-Stamm empfingen die Flamme in Aachen und brachten sie von dort samt windfestem "Ersatzlicht" mit.


Vor allem Familien mit kleinen Kindern besuchten die Heilige Messe, um das Friedenslicht zu empfangen. "Das Feuer kommt aus Bethlehem", weiß Tobias Groß (10), der wie auch sein Bruder Simon (12) Jungpfadfinder ist. Gespannt halten sie und ihre kleine Schwester Hannah (6) je eine Kerze in Händen. "Das Licht symbolisiert Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl", sagte Mutter Bärbel Schulze, der es wichtig ist, ihren Kindern Werte zu vermitteln. "Im Glauben und bei den Pfadfindern geht es um das Miteinander", so Vater Ralf Groß. Sein Weihnachtswunsch: "Ein besserer Umgang miteinander im Alltag!"

Erfahren im Umgang mit dem Friedenslicht zeigte sich Familie Zovko. Mutter Dijana, Vater Miroslav und die Kinder Klara (8) und Luka (11) hatten ein eigenes Windlicht mitgebracht, damit die Flamme auf jeden Fall zu Hause ankommt. "Dort stehen mehrere große Kerzen mit einer Brenndauer von bis zu 56 Stunden. Weihnachten kann kommen", sagte Klara, die im nächsten Jahr zur Kommunion geht und sich in Glaubensfragen gut auskennt.


Die Kerzen-Nachfrage indes war enorm: Rund 75 Stück verkaufte Manfred Driskes, Gruppenleiter der St. Töniser Wölflinge, im Vorraum der Kirche.



Aktion 77: Stiftungseuro

 

Der Stiftungseuro kostet dich nichts, bringt aber der DPSG viel: So bauen wir uns mit der DPSG-Stiftung langfristig ein neues finanzielles Standbein. Damit wir auch in Zukunft Pfadfinden in Deutschland finanzieren können.

 

Zeichnung Stiftungseuro

 

Stiftungseuro für mehr Projekte

Erinnerst du dich an den Stiftungseuro? Die DPSG Stiftung hatte vor einigen Jahren darum geworben. Jede und jeder zahlt einen Mitgliedsbeitrag. Der ist notwendig, damit bestimmte Leistungen wie eine Versicherung abgeschlossen werden können, falls etwas auf einer Veranstaltung passiert. Damit aber auch besondere Projekte in der DPSG unterstützt werden können und in Zukunft mehr Geld für Bildungsarbeit und Projekte zur Verfügung stehen, braucht es dich!

 

In 77 Tagen

Du oder deine Eltern können mit einer Unterschrift dafür sorgen, dass von deinem Mitgliedsbeitrag 1 Euro im Jahr an die Stiftung geht. Wenn alle mitmachen, wären das fast 80.000 Euro im Jahr! Wir bleiben auf dem „Teppich“ und wollen, dass in 77 Tagen 77% aller Stämme 77% ihrer Mitglieder davon überzeugen, den Stiftungseuro zu bewilligen. Dazu brauchen deine Eltern nur die Beilage zum Stiftungseuro in diesem Heft unterschreiben, und du nimmst sie mit zum Stammesvorstand. Fertig. Kriegen wir das hin? Klar! Mach jetzt mit! Danke.



Besuch auf Brownsea Island

„Das bisschen Haushalt…

...ist doch kein Problem!“, sagt mein Mann, oder besser gesagt, sagte sich die Leiterrunde am vergangenen Samstag. Denn da trafen sich morgens um 10 Uhr sieben Leiter, ein Kassierer und drei Rover zum alljährlichen Frühjahrsputz. Fegen, wischen, buddeln und Co. gehörte an diesem Samstag zum Tagesgeschäft. Sowohl das Haus, als auch das Außengelände wurde auf Vordermann gebracht. Während sich Christian und Silvia der Küche widmeten und diese kräftig auf links drehten, verschwanden Rainer und Thomas B. im Außengelände und folgten ihrem grünen Daumen. Tobias und Nico nahmen sich die Fensterpracht des Hauses vor, Thomas S., Manfred und die drei Rover wuselten im Haus herum. 

 

Nach sechs Stunden war das Werk vollbracht und das Haus glänzte wieder. Am Abend fand man sich zum Dankeschön-Grillen wieder zusammen! 

 

In diesem Sinne ein großes Dankeschön an alle helfenden Hände! 

 

Bilder findest du -->hier<--! 

   

 

                                                 Von Nico Frass - 27. März 2012

Stadtspiegel Tönisvorst vom 04.01.2012
Stadtspiegel Tönisvorst vom 14.12.2012
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